Mittwoch, 22. Juli 2009

sum dys ur sppsd 2 work..

Stress... hab auch gar keine Lust zu schreiben. Hier laeuft alles Knorke, nix dolles passiert seit dem letzten Blog. Ausser Hanni u Marit, die hier rein geschneit sind, obwohls gar nicht Schneien sollte. Aber gut, ich arbeite, jemand anderes will an diesem Platz arbeiten und dabei belassen wir es erst mal. Wetter ist i.O., wird etwas (...........................) waermer, zumindest tagsueber. Und zumindest ab und zu. Bis dahin, nun sinds nur noch knappe 4 Wochen!

Sonntag, 10. Mai 2009

ich lebe noch

Aiiii ist das alles lange her! Und es kommt mir vor, als ob ich jedes Mal aufs neue sagen wuerde, "spaeter gibts mehr". Ist auch so, oder?
Nun gut. Sonntag nachmittag, man sollte meinen, ich habe Zeit. Eigentlich gibt es auch viel zu viel zu berichten.

Im Februar hatten wir bereits unser Zwischenseminar in Pietermaritzburg, waren dort 8 Tage mit den Freiwilligen zusammen und hatten so unseren Spass. Alles in allem. Die Jungs weniger, da sich in ihren Betten leider kleine unerwuenschte Mitbewohner fanden - bed bugs, auch Bettfloehe genannt. Waren schon etwas zu bemitleiden, wenn man sich am naechsten Tag ihre ganzen Hautirritationen anguckte. Hehe. Wir hatten ein schoenes 3er Zimmer mit Julia, Steffi und mir, komfortablen Betten, und sogar unserem eigenen Badezimmer (als einzige drei der ganzen 30 Menschen :D). Um das auszufueren: in dem Badezimmer hatten wir ein riesiges Waschbecken mit genialem Blick auf Pietermaritzburg, eine Dusche, eine Badewanne und eine Toilette. Alles, was man zum Leben braucht. Ohne auf den Flur zu gehen.
Thematisch ging es hauptsaechlich um die Aufarbeitung der dann vergangenen sechs Monate und um die Vorbereitung auf die Ankunft in Deutschland. Zum Glueck ganz nett gestaltet, so dass wir pro Tag maximal 5 Stunden irgendetwas offizielles gemacht haben.

Danach.. gabs Arbeit, dann.. Arbeit. Und zuletzt ab dem 28.3. wieder Urlaub. Oskar hatte sich angemeldet und so hatte ich gut verplante Tage. Zuerst ein paar Tage in Vosloorus, dann alle Sehenswuerdigkeiten in und um Pretoria sehen, einschliesslich Voortrecker Monument, Union Buildings, Pilanesburg National Park, Hartbeespoortdam, Magnolia Dell, Menlyn Mall. Zwei Tage hat er sich gut mit meinen Kids vergnuegt, die Kleinen haben da auch ihren Spass gehabt. Schliesslich haben sie kaum einen "maennlichen Ansprechpartner" und geniessen so allen Besuch von ausserhalb. Da auch fuer die gerade Holiday Zeit war, gabs Programm und wir konnten einen Blick in die Raeume der Pretoria Central Police Station werfen, ein schoenes Picknick vor den Union Buildings machen. Die letzten Tage ging es dann nach Durban an den Indischen Ozean, genauer gesagt "Bluff", eine Landzunge suedlich der Innenstadt Durbans. War gut so, denn die Stadt hat bis auf die uShaka Marine World anscheinend kaum was (schoenes) zu bieten. Am Strand wars dafuer umso schoener, mit dem tuerkisen Wasser, dem weissen Sand und riesigen Wellen. Oskar war begeistert, ich war zufrieden - die Wellen waren mir aber etwas ZU hoch :) Bestimmt drei Mal haben sie mich mitgedreht.
Ostersonntag ist er wieder geflogen und hat leider meinen bisher schoensten Sonnenuntergang ueber Johannesburg verpasst.

Die folgenden Wochen waren gepraegt von Feiertagen, am 13.4. natuerlich erst mal Ostermontag bzw. wie er hier unchristlich heisst - family day. Eine Woche mit 4 Arbeitstagen. Am 22.4. waren die Elections, wieder eine Woche mit nur 4 Arbeitstagen. Am 27.4., meinem Geburtstag, ist hier National Holiday, am 1.5. folgt ebenfalls der Worker´s Day. Eine Woche mit 3 Arbeitstagen, da ich mir den 30.4. aber Urlaub genommen hatte fuer mich sogar nur 2 Tage. Anstrengend genug! :D Dann gings zu Elke nach Swaziland. Wollte doch auch endlich mal ein anderes Land gesehen haben.. und es hat sich gelohnt. Dort ist es einfach viel "afrikanischer" als hier bei uns, Landstrassen, Sandstrassen, Palmen etc. Und es war wirklich noch Sommer. Bis abends um neun Uhr konnte man in kurzen Sachen draussen sein, waehrend es in Pretoria ratsam ist, ab spaetestens 17 Uhr mit Jacke rumzulaufen.

Montag und Dienstag die Woche drauf hatte ich auch noch frei. Wieder nur drei Arbeitstage.
Ab morgen geht die Arbeit aber wieder los, nun sind es insgesamt auch schon nur noch knappe 70 Arbeitstage, 99 Tage insgesamt, und ich sitze natuerlich noch auf weiteren 21.5 Urlaubstagen. Frag mich nur, wie ich die noch vergammeln soll, hehe. Das wird ein Spass.

In Deutschland ist nun also Fruehling.. ja, ich bin doch mal neidisch. Aber der Winter hier wird auch toll. So schoen wie der Himmel abends immer schon aussieht kann es nur eine huebsche letzte Zeit werden, die wir alle zusammen geniessen werden. Definitiv! Wie auch immer wir es uns recht machen. Mal schauen. In 49 Tagen kommt Hanni noch vorbei, dafuer also noch Urlaub nehmen, ausserdem wollte ich noch mal nach Botswana und Zambia/ Malawi. Plaene ueber Plaene.

Nun wirds aber etwas schattig und ich will lieber nach Hause. Vielste Gruesse von eiskalten Fingerchen bei...... oehm, wohl 20 Grad. Passt, nech?

Dienstag, 10. Februar 2009

Arbeit


spaeter mehr, aber ich guck hier ab und zu noch mal rauf. einen anderen hintergrund hat dieser blog beim besten willen nicht. zu unserem arbeitstag (heute) noch ein foto... :D

Mittwoch, 14. Januar 2009

Paeuschen

Nehm mir mal grad die Zeit. Muss der Welt doch etwas gerecht werden.
Heute ist..... Mittwoch, geh ich zumindest von aus, endlich, denn die Woche kommt mir schon viel zu lang vor. Sitze im Office, an Annas PC, die seit heute auch endlich wieder da ist - nach meinem Urlaub hatte ich bisher alles alleine gemacht. Von Ueberforderung kann man zwar nicht direkt reden, aber wenn man sich jeden Tag 2 neue Ueberstunden einfaengt, dann ist das schon eher unnormal. Die letzten Tage waren dementsprechend recht stressig und ich war jeden Abend (d.h. zwischen 16.30 und 18.30) extrem froh, Feierabend zu haben. Da es aber haeufig regnete, musste statt des Pools dann doch die Dusche herhalten. Im Regen schwimmen macht Spass, ja, das weiss ich, aber hier in Suedafrika kuehlt es sich dann leider immer auf gut 18 Grad ab, und da muss selbst ich nicht mehr Planschen gehen.
Was gibts denn so zu berichten, wieder die uebliche Frage ohne Antwort. Bin heute seit 5.30 auf den Beinen, seit 6.30 in geheimer Mission unterwegs und trinke nun meinen 3. Kaffee [eigentlich noch recht wenig, oder?] um nicht ganz wegzuratzen. Demnaechst gibts noch ein Gespraech mit meiner Vorgesetzten zur 'Job Description', meine Aufgaben sollen endlich mal definiert werden. Darauf, dass es sich aber schon wieder 'Meeting' nennt habe ich keine Lust; innerhalb der letzten 10 Arbeitstage habe ich bereits 6 derselben hinter mich gebracht. Irgendwann reichts.
Ahhhh Autofahren. Das ist ein tolles Thema. Momentan fahre ich recht haeufig durch Pretoria, vielleicht ist es ganz gut, dass meine Eltern das nicht wissen, denn ich koennte glatt verstehen wenn man sich dabei Sorgen macht :) Die Autofahrer hier sind einfach nicht normal, und wenns die Autofahrer schon nicht sind, wie soll man dann das Verhalten der Taxifahrer beschreiben.. Sagen wir so, es ist ein taeglicher Kampf in Richtung 'Survival of the Fittest'. Wer seine Augen nicht offen hat, zu mindestens vier Seiten gleichzeitig guckt, hat keine Chance, mit einem heilen Auto dort anzukommen, wo man erwartet wird. Heute hab ich zwar noch keinen Unfall gehabt, dafuer ne schoene traffic fine bekommen. Fand ich toll. Vorallem dieser authentische Polizist hat mich richtig zum Lachen gebracht. Steht er so vor dem Auto (ich sass drin, hab geparkt, und auf unsere eine Hausmutter gewartet) und sagt "I see, you're sitting in the car, but........ I'm gonna give you a fine that you....... [ja, Mensch, was fuer eine bloss??] were parking in a loading zone.". Dazu hat er ein Gesicht geschnitten als ob er wirklich mal eben sein Gehalt aufstocken muesste, nur leider keine Idee hatte, was er mir nun vorhalten koennte. Den Wisch hab ich trotzdem bekommen. Hoeflicherweise gleich durchs Fenster in die Hand, nicht unter den Scheibenwischer. "Notification for Driver of unattendet [was ich wohl nicht zu Unrecht mit 'unbeaufsichtigt' uebersetze] car" - aaahhh ja, haette er mir doch sagen koennen, dass er mit sich selbst redet und nicht mit mir. Wenn ich nicht im Auto sass kann er zumindest nur schwerlich mit mir geredet haben, besonders in den Momenten, wo ich mich angesprochen fuehlte. Nun ja. Die Hausmama war natuerlich gar nicht begeistert, ich musste irgendwie nur lachen. Sie noch mal zu ihm hin, er aber nicht grade kompromissbereit und so wird in den naechsten Tagen ein versiegelter Briefumschlag hier ins Haus flattern, mit der Bitte, entweder 125 Rand (bei sofortiger Schuldtilgung) oder 250 Rand (wenns laenger dauert - gibt hier fast ueberall Kredite :D) zu bezahlen. Mich kratzts nicht.
Das Wetter. Ist das zu langweilig, oder soll ich erzaehlen, dass wir abgesehen von den flutartigen Regenfaellen der vergangenen Tage immer wieder um die 35 Grad haben, die Sonne meint, ihr bestes Sonntagsgrinsen aufzusetzen und auch ansonsten recht gut Sommer ist? Oder soll ich euch lieber bemitleiden, dass ihr bei -10 Grad (dieser Wert ist ein Wert x, fuer den beliebige Werte x, y, z eingesetzt werden koennen [oder so aehnlich]) dick eingepackt im Wohnzimmer sitzt und auf den Fruehling wartet? Mist, ich hab schon viel zu vielen Leuten erzaehlt, dass ich mich sehr auf den Winter freue, weils hier fuer meine Verhaeltnisse einfach viel zu heiss ist, aber was solls.
Da kommen wir doch schon zu Kapstadt. Eine haesslich-schoene Stadt. Aber das Klima ist toll. So richtig europaeisch halt. Kalt, regnerisch, jeden dritten Tag scheint aber doch mal die Sonne. Und es gibt MEER. Viel Meer. Und Straende. Weisse Sandstraende. Das Wasser ist natuerlich Tuerkis, zumindest wenn man die richtigen Ecken kennt. Die Touriattraktionen muss man als Tourist schon gesehen haben, aber fuer den Rest wuerde ich sie glatt als uninteressant deklarieren. Nix spektakulaeres. Vor allem, was an der Castle of Good Hope toll sein soll versteh ich nicht. Ganz im Gegensatz zum Cape of Good Hope und dem Tafelberg. Die Aussicht ist astonishing. Erstaunlich. Unglaublich. Genial! In die Blicke habe ich mich wirklich verliebt. In Fotos den Ausblick festzuhalten, faellt mir schwer. Das beste Bild befindet sich einfach im Kopf, so traurig es fuer alle anderen auch sein mag.

Jaja blabla, die Arbeit ruft. Hab so das boese Gefuehl. Anna und ich haben uns bereit erklaert, einen Buchungsplan fuer unseren huebschen Avanza aufzustellen. Das wird praktisch, dann haben wir naemlich die Macht ueber das Projekt-Auto :) Ausserdem schreibe ich bereits 20 Minuten an diesem Text und wette, dass sich nur die wenigstens diese ewige Abhandlung auch wirklich durchlesen werden...
Den anderen ein Dankeschoen. Und bis dahin. Ihre Urlauberin.

Freitag, 9. Januar 2009

2009

Etwas verspaetet herzlich willkommen im neuen Jahr!
Hab grad keine Zeit, Meeting mit meiner Chefin. Spaeter mehr.. ueber Kapstadt, Weihnachten, Silvester und Co. Das passt scho nech. Wenns frueher sein muss, dann muesst ihr euch halt mal melden!
BB.